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Mittwoch, 16. Dezember 2015

Vorstand beantragt Conrad Wagner zu nominieren

Seit bald sechs Jahren sind die Grünen Nidwalden nicht mehr im Regierungsrat Nidwalden vertreten. Sie wollen nicht weiter in der Oppositionsrolle verharren und sind bereit auch in der Regierung Verantwortung zu übernehmen. Rechnerisch ist der Anspruch auf einen Sitz in der aus sieben Mitgliedern bestehenden Regierung gerechtfertigt. Die Grünen erheben aber auch Anspruch auf den frei werdenden Sitz, weil es im Regierungsrat alle politischen Vertretungen brauche. Der Vorstand beantragt der Mitgliederversammlung, Landratspräsident Conrad Wagner als Kandidaten für den frei werdenden Sitz im Regierungsrat zu nominieren.

Conrad Wagner soll für die Grünen Nidwalden den frei werdenden Sitz in der Nidwaldner Regierung besetzen. Der 56 jährige ist Mobilitätsberater für Unternehmen und Städte. Er ist seit 2006 im Landrat und Mitglied der Finanzkommission. Der amtierende Landratspräsident hat bereits 2014 für den Regierungsrat kandidiert, um den 2010 verlorenen Sitz für die Grünen zurück zu holen. Leo Amstutz, Präsident der Grünen Nidwalden, begründet die Kandidatur mit dem rechnerischen Anspruch auf einen Sitz im siebenköpfigen Regierungsrat. Und: "Die Grünen sind seit bald sechs Jahren nicht mehr im Regierungsrat vertreten. Deshalb fehlt die soziale und ökologische Stimme im Regierungsrat". Dass diese Stimme fehle, zeige sich daran, wenn Sparübungen der Regierung auf dem Buckel der Schwächsten von einer Mehrheit der NidwaldnerInnen nicht gutgeheissen werden. Es brauche offensichtlich neue Ideen, wie das chronische Defizit des Kantons beseitigt werden könne - Conrad Wagner werde auch hier Impulse geben können.

Für den GN-Präsidenten ist Landratspräsident Conrad Wagner der geeignete Kandidat, weil er auch ausserhalb der Partei als konzilianter und lösungsorientierter Politiker wahrgenommen werde. Er sei ein Netzwerker ohne Scheuklappen.

Die Mitgliederversammlung der Grünen Nidwalden entscheidet am Freitag, 8. Januar 2016 über den Antrag des Vorstandes, Conrad Wagner für die Regierungsratsersatzwahl zu nominieren.

Medienmitteilung vom 16. Dezember 2015 > PDF
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