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Sonntag, 14. September 2014

Politischer Vorstoss zur Abschaffung des Französisch in der Primarschule

Mit einem Auskunftsbegehren verlangen drei Landräte aus verschiedenen Parteien vom Regierungsrat Antworten zur Abschaffung des Frühfranzösisch auf der Primarschulstufe in Nidwalden.

Die Grüne Landrätin Regula Wyss und die beiden Landräte Hans-Peter Zimmermann, CVP und Klaus Waser, FDP, zeigen sich überrascht über die Haltung des Nidwaldner Regierungsrates, das Frühfranzösisch an den Nidwaldner Schulen abzuschaffen. Sie verlangen mit einem einfachen Auskunftsbegehren vom Regierungsrat Auskunft über die Grundlagen, welche den Regierungsrat veranlasste so zu entscheiden. Insbesondere interessiert die Parlamentarier, ob eine Evaluation über das Frühfranzösisch an den Nidwaldner Primarschulen gemacht wurde und ob diese öffentlich ist. Auskunft wollen sie auch darüber, warum der Regierungsrat nicht abwartet bis die von der Bildungskonferenz Zentralschweiz (BKZ) im Juli 2014 in Auftrag gegebene gemeinsame Fremdsprachenevaluation in der Zentralschweiz vorliegt und wieviel diese Evaluation den Kanton Nidwalden kosten wird. Im weiteren wird Auskunft darüber verlangt, wie sich der Regierungsrat die künftige Zusammenarbeit mit der BKZ vorstellt und ob Nidwalden die Lehrpläne in Zukunft alleine machen muss.

Unter der Voraussetzung, dass das Landratsbüro das einfache Auskunftsbegehren an den Regierungsrat überweist, muss dieser das Auskunftsbegehren an der nächsten Landratssitzung vom 24. September 2014 mündlich beantworten.

Medienmitteilung
Auskunftsbegehren
Fremdsprachenevaluation der BKZ


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