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Freitag, 28. November 2014

Kapuzinerkloster: Die zweite Chance

Der Kanton will schon bald über das weitere Schicksal des Kapuzinerklosters entscheiden.  Die Grüne Partei Nidwalden hat klare Vorstellungen, wie in Zukunft das Kloster genutzt und verwaltet werden soll. Noch bis am 15. Januar läuft die Ausschreibung des Klosters. Anfang nächstes Jahr schon wird eine Jury die eingegangen Nutzungsvorschläge beurteilen. Auch die Grüne Partei ist in der Jury vertreten.

Der strategische Ausschuss der Grünen Nidwalden hat sich deshalb mit den Unterlagen zur Ausschreibung auseinandergesetzt. Die Vorgaben seien interessant, schreibt sie in einer Stellungnahme.

Aus dem Kloster soll ein multikultureller Gebäudekomplex entstehen. «Mit diesem Konzept», sagt Elsbeth Flüeler vom strategischen Ausschuss der Grünen Nidwalden, «kann das Kloster endlich ein Ort für die Bevölkerung von Stans und ganz Nidwalden werden». Die Partei stellt sich vor, dass unterschiedlichste kulturelle, gewerbliche und soziale Angebote sowie Dienstleitungen die alten Mauern in Zukunft neu beleben werden. Dank geringer baulicher Eingriffe und entsprechend bescheidenen Mieten soll diese breite Nutzung möglich werden. Eine diskrete, oberirdische Parkierung soll ausserdem garantieren, dass die enge Mürg so wenig wie möglich durch zusätzlichen Verkehr belastet wird.

Damit die breite Nutzung auch langfristig sichergestellt werden kann, wird sich die Grüne Partei für eine ebenso breit abgestützte Organisationsform stark machen. «Der Kanton darf das Heft nicht wieder aus der Hand geben». Wichtig ist ihr, dass der Kanton in der Verwaltungsstruktur der neuen Nutzer vertreten ist. Nur so sei letztlich garantiert, dass der Nutzungsplan langfristig eingehalten werde und das Kloster für die Bevölkerung offen bleibe. Die Grünen Nidwalden befürworten in der Aufbauphase sogar eine finanzielle Beteiligung des Kantons zur Förderung von Start-up-Unternehmen im Kanton.

Die Regierung will schon bald über das Schicksal der Gebäude an der Mürg entscheiden. Die Grüne Partei jedoch warnt: «Der Kanton hat diese zweite Chance unverhofft erhalten. Wir sollten sie nutzen. Voreilig zu entscheiden, wäre falsch.» Auch eine Kombination der eingegangenen Nutzungsvorschläge, die über Verhandlung erreicht werden könne, sei denkbar. Die optimale Lösung gäbe es meist nicht auf Anhieb, sondern erfordere Zeit und Geduld. Denn eines ist den Grünen Nidwalden klar: «Eine Verlegenheitslösung darf es nicht geben, dafür ist das Kloster der falsche Ort.»

Rückfragen: Elsbeth Flüeler, 078 687 25 78, Strategischer Ausschuss der Grünen Nidwalden

Medienmitteilung
Greencard "Das Glück und das Gjufel um das Kloster"


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